Rechtliches
Risiken und Haftung
Berg- und Fernwandern ist gesund – und hat Risiken. So gehen wir gemeinsam damit um.
Stand: 3. November 2026
1. Typische Risiken
Wanderungen finden in natürlichem Gelände statt: Steile und ausgesetzte Wege, Geröll, Wurzeln, nasse Felsen, Leitern und Stufen, Altschnee, Steinschlag, Hitze, Kälte, Gewitter und Nebel. Im Wattenmeer kommen Gezeiten und Priele hinzu. Mit Ihrer Teilnahme erkennen Sie diese Risiken an.
2. Schwierigkeit und Eignung
Wir stufen jede Tour nach der Wanderskala T1–T6 ein. Wählen Sie Touren, die zu Ihrer Kondition und Erfahrung passen, und informieren Sie uns ehrlich über Ihre Erfahrung und gesundheitliche Einschränkungen. Bei Herz-, Atemwegs- oder Gelenkbeschwerden sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt.
3. Wetter, Sperrungen, Verhältnisse
Wir prüfen Bergwetterbericht, Gewitterneigung, Schneelage und Sperrungen. Der Guide kann Touren verkürzen, ändern oder abbrechen. Klammen, Hütten und Bahnen können von ihren Betreibern kurzfristig geschlossen werden (siehe Stornierung).
4. Anweisungen des Guides
Folgen Sie den Anweisungen des Guides, bleiben Sie bei der Gruppe und auf den markierten Wegen. Der Guide kann Personen von der Weiterführung ausschließen, wenn sie sich oder die Gruppe gefährden.
5. Ausrüstung und Versicherung
Für die persönliche Ausrüstung (Schuhe, Bekleidung, Rucksack) sind Sie selbst verantwortlich; wir senden Ihnen vorab eine Packliste. Wir empfehlen eine Unfall- und Bergungskostenversicherung.
6. Im Notfall
Im Notfall wählen Sie 112. Der Guide hat ein Erste-Hilfe-Set und einen Notfallplan dabei, ersetzt aber keine ärztliche Versorgung.